Februar 2017

Der Storchenmann ist wieder da:

Seit Freitag ist er wieder da, der Storchenmann vom Storchennest neben dem Spielplatz am Damm von Astheim, erkennbar an seiner Rechtsberingung A 8218. Den Winter hat er in Spanien verbracht. Nun schaut er, ob alles in Ordnung ist. Die Störchin kommt demnächst. Unter dem Storchennest richten Spatzen ihre Nester ein. 
Kaj Wechterstein


14.05.2017

Vogelstimmenwanderung

 

 

35 Teilnehmer aus Astheim und sieben umliegenden Orten des Kreises trafen sich pünktlich um 7 Uhr morgens vor dem Margareta-Schenkel-Haus. Die Astheimer waren die letzten. Nele aus Büttelborn war mit 8 Jahren die Jüngste, Eugen-Schenkel, der Witwer von Margareta Schenkel, mit 95 Jahren der Älteste.

Dietmar Sellner begrüßte erfreut die Anwesenden von fern und nah. Dann hatte Bodo Friedrich, der Gymnasiallehrer im Ruhestand aus Rüsselsheim, das Wort. Als Gesprächspartner diente ihm unüberhörbar die Mönchsgrasmücke. Der Vogelgesang dient bewusst oder unbewusst dem menschlichen Gesang als Vorbild. Man hat es erforscht, indem man die Frequenzen herabsetzt, erklärte Bodo Friedrich. Hinter dem Haus zog der Storch auf dem Nest die Blicke auf sich. Schaute man länger hin bewegten sich auch zwei kleine Köpfchen. War die Mönchsgrasmücke der Sopran, so sang die Gartengrasmücke tiefer, also Alt. Im Duett sangen zwei Nachtigallen.

Ging es bisher um das Gehör, waren nun die Augen herausgefordert. Auf einem Giebel hinter den Bäume, saß etwas: eine Bachstelze. Ein Rotschwänzchen flog vorbei. Erkennungsmerkmale des Vogels sind die Stimme, die Flugsilhouette, die Art der Bewegung oder die Farbe des Gefieders. Dem Vogelkenner geben viele Erkennungsmöglichkeiten Aufschluss. Über die Straße ging es auf den Damm. Es gäbe gar keine Spatzen mehr, bedauerte eine Teilnehmerin. Auf dem Storchennest stand elegant die Störchin. Unten schauten zwei Köpfchen hervor. Aber noch eine Etage tiefer war auch reges Leben, denn hier lebten die Sperlinge. Es sind Haussperlinge mit dunkelgrauem Oberkopf. Feldsperlinge haben ein braunes Köpfchen, erklärte Bodo Friedrich.

 Aus dem Pappelwald rief es vom Pirol und vom Kuckuck. Über die Wiese sprangen zwei Rehe. Oben kreiste der Rote Milan. Rauchschwalben schossen über unsere Köpfe hin zum bäuerlichen Anwesen Neu. Dort sind sie willkommen, und es gibt Schutz und Nahrung für sie. Hinter dem Pappelwald im Schilf turnte und sang der Teichrohrsänger. Das trockene Schilf am Wege nach Trebur war im März mutwillig entzündet worden. Aber hier sieht man, wie die Natur mit Feuer umgehen kann. Frisches grünes Schilf wächst aus dem verbrannten Boden.

Der Weg führte dann bis zum Schwarzbach. Hier gibt es eine Lücke mit gefällten Bäumen, die dem Verkehr auf der Straße gefährlich wurden. Der Forst hat die Bäume fällen lassen, damit sie hier vermodern und neuem Leben dienen. Und hier saß auf einem Pappelstumpf stolz und neugierig der kleine Zaunkönig, musterte in aller Ruhe die Schar seiner Beobachter und ließ nicht ab, ihnen seine Gesangstrophen laut und kräftig einzuprägen.

Zurück ging es geradewegs durchs Dorf und zum Imbiss, der von Ulle Heck sorgfältig vorbereitet war. Aber zunächst kam Nele zu Wort. Auf einer Liste einheimischer Vogelarten waren die beobachteten Vögel angestrichen worden. 37 Arten waren es. Die las Nele vor. Wir hatten in Vorjahren schon über vierzig. Im Schilf gab es früher mehr zu entdecken.

Die Gruppe war zufrieden, zufrieden mit der freundlichen Stimmung, zufrieden mit dem zwanglosen Austausch über Vögel und Natur, über neue Bekanntschaften und neu Erkenntnis, zufrieden mit Bodo Friedrich, der so vieles klar zu schildern wusste, auf Deutsch und Latein; denn auch das ist ein Unterschied zum Menschen: sie haben lateinische Namen, damit man sie in der ganzen Welt kennt.  

 

Kaj Wechterstein


05.06.2017

Botanischer Ausflug hinter das NABU-Haus

Es war eine kleine Schar Neugieriger, angeführt von Eva Sellner und Gesine Wechterstein, die sich am Morgen des Pfingstmontag trafen um Kräuter und Pflanzen hinter dem Margareta-Schenkel-Haus zu betrachten. Nach ein paar Schritten gab es schon etwas zu riechen: der Nelkenwurz. Dann ging es weiter am Storchennest vorbei, wo ein Storch verschlafen über den Rand schaute.

 Aber dann stand die Gruppe hellwach vor einer Wiese. „Das gibt es nicht mal auf der schwäbischen Alb“, schwäbelte eine Teilnehmerin begeistert. Da blühte es gelb und blau und lila und violett und rosa: Klappertopf, Schafgarbe, Skabiosen, Labkraut, Wiesenstorchschnabel, Rotklee. Vier Wildbienenarten wurden ausgemacht. Hummeln tummelten sich: es war ein kleines Paradies ganz nah. Rote Milane kreisten über der Wiese. Nun schaute auch ein Storchenjunges zwischen dem Elternpaar aus dem Nest. Vor zwei Jahren wurde die Zauneidechse aus dem Industriegebiet hierher umgesiedelt. Ganz gelassen sonnte sie sich.

Nun konnte die Gruppe wieder zum Margareta-Schenkel-Haus spazieren, wo Messer und Brettchen und ein „Smoothiegerät“ bereit waren. Damit wurden Kräuterbutter und Kräuterquark hergerichtet. Und das Gerät mixte aus Kräutern Smoothies verschiedener Geschmacksrichtungen. Vor dem Haus unter dem Schatten der Bäume klangen diese paradiesischen Stunden des Pfingstmontag friedlich und fröhlich aus.

 

Kaj Wechterstein 


31.08. und 01.09.2017

Fortbildung für Tageseltern im Margareta-Schenkel-Haus

"Mit Kindern in der Natur - Was Bäume mit Bildung zu tun haben"

Veranstaltung der Kindertagespflege im Kreis Groß-Gerau

An den beiden Tagen fanden sich 13 Tagesmütter und ein Tagesvater im Margareta-Schenkel-Haus ein. Sie wollten sich zum Thema Kinder und Natur fortbilden. Welche Bedeutung hat die Natur für die kindliche Entwicklung? Was bietet die Natur? Wie vertrete ich vor den Eltern, dass Buddeln, Matschen und Draußensein wichtig für Kinder sind? Mit diesen Fragen beschäftigten sich die Teilnehmer in Vortrag, Dialog und Praxis. Sie entwickelten Konzepte für Naturerlebnisse in den verschiedenen Jahreszeiten und bestärkten sich in ihrem Tun. "Wer Kinder verändern will, muss zuerst einmal sich selbst verändern. Wer Kindern bei ihrer Entwicklung helfen will, muss zuerst einmal die eigene Entwicklung ins Augenmerk nehmen. (Armin Krenz)" Getreu diesem Motto durften die Tageseltern am Nachmittag selbst ganz in das Naturerleben eintauchen und sinnlich und spielerisch Erfahrungen sammeln. Sie genossen vor allem das Draußensein, den direkten Kontakt zur Natur und das Mittagessen am Feuer.

 

Jeannine Trzaska


23.09.2017

Heumäuse
Heumäuse

Das Wetter meinte es gut mit dem Heufest von NABU und NAJU Astheim am Samstag auf der Streuobstwiese hinter dem Friedhof. Das Heu - vor fast einer Woche gemäht - war trocken. So konnten Klaus Brod und Hans-Lorenz Heck erste Heuhaufen markieren. Pünktlich um drei Uhr kamen die Familien. Harken und Heugabeln waren schnell vergeben. Auch die Kleinen, die noch nicht zur Schule gingen, wollten es den Großen nachmachen und harkten, obwohl die Harken viel größer waren als sie selbst. Und dann ging das Getobe los. Man kann mit Heu so viel machen, was man sonst nicht machen sollte. Beide Arme voll sich selber oder dem anderen auf den Kopf werfen, sich im Heu vergraben und den anderen erschrecken, tief ins Heu springen - und nichts tut weh!

Am Wege aufgereiht saßen die älteren Zuschauer, tranken dies und das und begutachteten die wechselnden Spielszenen ihrer Kinder und Enkel. Die hatten ein Mäuschen gefangen, das nun in einer Plastikwanne behütet wurde, bis es später wieder freikam.

Mäuschen gab es auch am Basteltisch von Gesine Wechterstein: Heumäuschen. Um ein Papierknäul wurde das „Heufell“ gewickelt und mit dünnem Draht in Form gebracht. Lange gedrehte Heuhalme bildeten das Schwänzchen. Um sechs wurde es kühler. Der Herbst hatte begonnen.

Das Schöne an diesem Fest, so zeigt es sich jedes Jahr, ist: es bedarf keiner Anleitungen und Reglements.
Die kleinen sehen bei den Großen, was zu tun ist. Und jeder Tobedrang und Tobeeinfall wird verwirklicht.
Den Zuschauern aber bietet sich eine fortlaufend wechselnde Spielszene mit großem fröhlichem und friedlichem Unterhaltungswert. Das macht sich auch - wie jedes Jahr - im Spendenkasten bemerkbar. 

Kaj Wechterstein


26.09.2017

Grundschule Am Hollerbusch und NABU Astheim unterwegs.

Einmal im Jahr ist für die Grundschule am Hollerbusch, für Schülerinnen, Schüler und Lehrinnen Wandertag, veranstaltet vom NABU Astheim. Frau Wechterstein weiß, wo Eicheln und Kastanien liegen und leitete die ersten beiden Klassen dahin und weiter zum NABU-Haus. Die höheren Klassen erkunden die Umgebung von Astheim. Dieses Jahr ging es unter Leitung von Dietmar Sellner nach Trebur. Kaj Wechterstein ist der radelnde Reporter. Als solcher erwartete er die jüngeren Schüler. Und er musste warten, denn neben dem Friedhof lagen ganz viele Eicheln mit ihren Käppchen und die Kinder hätten sie gerne alle mitgenommen.  Mit vollen Beuteln trafen sie beim NABU-Haus ein. Und da waren über Nacht viele Kastanien vom Baum gefallen. Das Wetter war milde, und so wurden aus dem NABU-Haus Tische und Bänke geholt, und dann wurde gevespert.


3. und 4. Klässler in Trebur

Für den Reporter wurde es Zeit sich aufs Rad zu schwingen und nach den Älteren zu sehen: die liefen in Trebur den Schwarzbach entlang und bemerkten erstaunt die Kunstwerke. Die künstlichen Knutsche-Entchen machten echten Enten Konkurrenz. Der Schwarzbach floss nicht immer so friedlich. Das zeigte Dietmar Sellner an der Markierung an einem alten Fachwerkhaus. Vor über hundert Jahren wäre das Wasser den Kindern über den Kopf gestiegen. Dann erläuterte Hans-Lorenz Heck die Geschichte der alten großen Pumpe. Heute ist sie ein museales Denkmal und ein wunderbares Monstrum zum Klettern.

Dann ging es weiter zum Bauhof, wo Udo Seemann erklärte, wie von hier aus die große Gemeinde Trebur in Ordnung gehalten wird. Ein großer Traktor wurde zur Mulchmaschine und mulchte den Grasbewuchs am Deich.

 

Bei den Kastanien und Eichelmännlein

Der Reporter aber war neugierig, was aus den vielen Eicheln und Kastanien beim NABU-Haus geworden war. Zu den Eicheln waren Hagebutten dazugekommen. Am Samstag war auf der Wiese hinter dem Haus Heufest. Und nun ging es um eine Kombination von Heu und Früchten. Aus Heu und Moos wurde ein Kranz gebunden, das einem Kastanienmännlein als Bettchen diente. Die Kastanie bekam ein Gesicht, die Eichel mit ihrem Käppchen glich einem Wichtel. Das machte den Kindern große Freude. Und das schafften auch die Erstklässler.

 

Zu Besuch bei den Galloways

Der Reporter aber radelte sein letztes Ziel an. Auf dem Damm bei den Galloway Rindern wartete Reinhard Winter vom NABU Trebur. Schon auf dem Hinweg, als die drei Schulklassen an einer Herde vorbeigewandert waren, hatte sich gezeigt, dass diese mächtigen Rinder nicht nur neugierig sondern auch scheu sind. Sie hatten sich in die Weite der Wiesen zurückgezogen. Als sich nun der lange Zug der Dritt- und Viertklässler auf dem Damm näherte, ging Reinhard Winter ihnen entgegen und erklärte ihnen den Charakter dieser mächtigen Tiere. Nun waren die Kinder neugierig. Und sie blieben muksmäuschen still. Mit einem Korb voller Äpfel ging Reinhard Winter auf die Tiere zu, die ihn ruhig beobachteten. Sie kannten den Korb und den Inhalt. Als Winter die ersten Äpfel ins Gras warf, erhoben sich langsam und hoheitsvoll die ersten Tiere. Eine Apfelspur lockte die Rinder in die Nähe der Kinder. Schließlich hatten sich ein Dutzend Tiere genähert. Nun konnte Winter den Kindern etwas von diesen Tieren erzählen. Sie leben von den Gräsern der Wiese. Hier wird immer ein Teil abgesperrt, damit das Futter nachwachsen kann. Natürlich interessierte der Nasenring. Es sind die Leitbullen, die ihn tragen. Der stört die Tiere nicht. Sie spüren ihn aber unangenehm, wenn daran gezogen wird, und so kann man sie leiten. Pro Jahr gibt es ein bis zwei Jungtiere.


Dieser Wandertag ist jedes Jahr für NABU, Lehrerkollegium und Kinder ein Erlebnis.
Die Kinder sind entspannt, aufmerksam und fröhlich. Der Reporter hat keine Tränen beobachtet.
Auch gibt es keine Beschwerden wegen der Länge des Weges.
Astheimer Kinder passen in die Astheimer Natur.


Kaj Wechterstein


28.10.2017

Fröhliches und friedliches Herbstfeuer

Das Herbstfeuer des NABU Astheim wird von Jahr zu Jahr mehr ein Treffen von Kindern des Kindergartens und deren Familien. Aber als die Kirchturmuhr 3 schlug, sah es noch gar nicht danach aus. Einsam ragte ein Holzturm aus Paletten in den grauen Himmel. Dietmar Sellner, sein Bauherr, und Klaus Brod bestäubten ihn mit Sägespänen und zündeten ihn an allen vier Ecken an. Das Feuer nahm schnell das Turmgerüst in Besitz.

Und als die Rauchfahne emporstieg und das Feuer in den Himmel lohte, da kamen die Familien mit Kinderwagen, Fahrrädchen und Rollern von allen Seiten. Der Feuerturm entfachte respektvolle Gluthitze. Dann verneigte er sich vor seinen Beobachtern und verwandelte sich in einen Gluthaufen.

Von dieser Glut konnte nun Schippe für Schippe in zwei Eisenbütten getragen werden. Stöcke für das Stockbrot gab es noch vom letzten Jahr. Der Teig war geknetet und helfende Hände wickelten ihn geschickt um die Stockspitzen. Die Stöcke waren länger als ihre kleinen Träger. Aber Väter und Mütter und Großväter und Großmütter halfen mit und sorgten für dichte Stockkreise um die Bütten. Halbgar und halbverbrannt wurde das Brot dann geknabbert. Das war interessanter als jeder Geschmacksverstärker.

An einem weiteren Tisch gab es Kartoffeln und Alufolie. Das war etwas für den Rand des großen Feuers. Und hier gab es angemachten Quark mit Zwiebeln, Kräuter oder Radieschen. Die waren auch in Mahdis Lesebuch abgebildet als ein Wort mit R. Und nun konnte Mahdi dieses Wort in Natura betrachten - und probieren!

Es gab auch etwas zum Basteln. Da wurden an Kastanien bunte Kreppapierschwänze geheftet. Und die Kinder liefen über die Wiese im Park, und kleine Drachen flatterten durch die Luft.

Obwohl das Wetter so kalt und grau war oder gerade darum, waren so viele Menschen gekommen wie noch nie in den Jahren zuvor. Der Reporter gab das Zählen bei vierzig Kindern auf. Dazu kämen noch all die Angehörigen...
Die Stimmung war friedlich und fröhlich - und wärmend in jeder Beziehung.

Am Rande stand der Spendenkasten. Und als die Mitarbeiter das NABU am Ofen des Margareta-Schenkel-Hauses Resümee zogen und Hans-Lorenz Heck den Kasten öffnete, da waren viele blaue und braune Scheine drin, aber auch silberne Münzen und kleine braune; denn die Kinder wollten auch etwas geben, die größeren wie die kleineren.

 Kaj Wechterstein    


30.10.2017

Wer ist da eher: Schwalben oder Fledermäuse?

Am 30. Oktober versammelten sich Dietmar Sellner, Klaus Brod und Hans-Lorenz Heck vor dem Geschäft von Gerda Neu. Aber es ging nicht um Kartoffeln, frisches Gemüse oder Obst, was es hier im kleinen Laden von Gerda Neu von den Äckern dieses landwirtschaftlichen Anwesens gibt. Der Landwirt Georg Neu war vom Vorstand des NABU Astheim gefragt worden, ob er nicht bei seinen Gebäuden einen Platz für einen großen Fledermauskasten wüsste. Und den wusste er auf seinem Innenhof. Und so war der radelnde Reporter dahin gefahren, um sich auf diesem Gelände kundig zu machen.

Bekannt ist dieser Hof unter Vogelschützern für seine zahlreichen Schwalbennester. Im Sommer saust es da hin und her. An diesem Herbstmontag waren es Spatzen in großer Zahl, die wussten, dass es da Hühner gegeben hat.

Nun soll dieser schwalbenfreundliche Hof auch ein fledermausfreundlicher Hof werden. Eine Innenwand bot sich für den Fledermauskasten an. Der war groß und schwer. Starke Dübel mussten passgerecht befestigt werden. Eine zweite Leiter wurde herbeigeholt. Im Hof hob die Hundedame Nora ihren Kopf. Dann trieb es den Enkel Benni auf den Hof. Aber als die Diskussion um das Wie und Warum der Befestigung des großen Kastens ihm zu lange dauerte, fand er einen Hubwagen, den er als Roller benutzte. Georg Neu freute sich: „Die Enkel brauchen kein besonderes Spielzeug. Sie finden hier überall etwas.“ Als die richtige Stellung der Dübel geprüft war, wurde der Kasten von den vier Männern Dietmar, Klaus, Hans Lorenz und Georg parallel über zwei Leitern passgerecht auf die Dübel gehievt.

Und nun ist der radelnde Reporte neugierig: wer wird sich hier eher einstellen: die Schwalben oder die Fledermäuse?!

Kaj Wechterstein